Internationale Gabriele-Stiftung für alle Kulturen weltweit - Das Saamlinische Werk der Nächstenliebe für Mensch, Natur und Tiere

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Drei kleine Kälbchen sind nun in Sicherheit



Wir heißen Samela, Merjana und Serina und können unser Glück kaum fassen. Vor wenigen Wochen noch standen wir in engen Boxen, wie tausend andere kleine Kuh-Kinder.



Doch die Enge war nicht das Schlimmste. Das Schlimmste war, von unseren Mamas getrennt zu sein. Kaum hatten wir nach unserer Geburt ihre liebevolle Wärme und ihre Geborgenheit erfahren, wurden wir ihnen entrissen. Für immer. Genauso grausam war es, täglich Qual und den Tod vor Augen zu haben. Die Buben kommen nämlich direkt in die Bullenmast. „Kalbfleisch“ nennen die Menschen uns, wenn wir tot sind. Der Gedanke an den Tod war in unserem jungen Leben der ständige Begleiter.



Und wir alle wussten: Mit jeder Mahlzeit (eine spezielle Aufzuchtnahrung, Muttermilch haben wir nur kurz getrunken), rückten wir unserer Schlachtung ein Stück näher. Wir Mädchen waren nämlich nicht viel besser dran: Wir sollten "Milchkühe" werden, was bedeutet, immer wieder künstlich besamt zu werden, zu gebären, besamt zu werden und zu gebären - nur damit wir immer Milch geben. Wenn die Milchleistung nicht mehr ausreicht, ergeht es uns weiblichen Kühen wie unseren Brüdern: Uns erwartet das Schlachtermesser.



Doch dann kam ein Auto. Menschen stiegen aus, die in unsere Augen schauten und nicht auf unser Gewicht. Sie sagten, sie würden uns in Sicherheit bringen, auf ein Land, auf dem kein Tier getötet wird. Und nun sind wir hier, auf dem Land des Friedens.



Wir haben einen Garten, in dem wir springen und toben können. Wir haben ein Dach über dem Kopf, werden viel gestreichelt, und alle meinen es gut mit uns. Wir bekommen das Essen, das uns schmeckt und nicht das, das uns möglichst schnell schlachtreif macht.



Wir sind so glücklich! Aber doch gleichzeitig auch ein wenig traurig, wenn wir an unsere Geschwister und all unsere Freunde denken, die in unzähligen Ställen überall auf der Welt weiterhin auf den Tod warten müssen. Und wir möchten am liebsten allen Menschen zurufen: „Bitte, bitte, esst uns nicht!“

Wir brauchen noch einen Paten!

Jetzt sind wir noch klein, aber bald werden wir schon größer und brauchen Weideland, gute Nahrung und liebevolle Betreuung.

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Ich heiße Samela

 

 



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