Internationale Gabriele-Stiftung für alle Kulturen weltweit - Das Saamlinische Werk der Nächstenliebe für Mensch, Natur und Tiere

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Liebe Menschen!


Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Elchine und ich wohne auf dem Bethlehem-Land, dem Land des Friedens. Ich wurde dort geboren - und das ist mein Glück! Denn wäre ich nur ein paar Tage eher zur Welt gekommen, wäre ich heute vielleicht schon nicht mehr am Leben... Aber ich glaube, ich muss mit dem Erzählen von vorne anfangen...

Also: Meine Mutter Allrane gehört zu einer kleinen Schaffamilie, die bei dem Kälteeinbruch kurz vor dem Jahreswechsel schutzlos auf einer Weide stand und erbärmlich fror. Die Tierfreunde der Internationalen Gabriele-Stiftung haben das Elend der kleinen Herde gesehen - und sofort gehandelt. Sie haben meine Mutter und die anderen Schafe dem Besitzer abgekauft. Der ließ die kleine Schaffamilie übrigens nicht nur in Eiseskälte draußen stehen, sondern hatte vor, alle meine Verwandten und natürlich auch meine Mama zu schlachten - ein grausiger Gedanke! Zum Glück kam es anders: Noch in der Sylvesternacht, kurz nach »Vertragsabschluss«, kamen die Tierfreunde der Internationalen Gabriele-Stiftung mit einem Anhänger und brachten alle Schafe in Sicherheit - auf ein Land, das unter uns Tieren als »das Land des Friedens« schon längst über alle Grenzen bekannt ist (siehe auch neueste Nachrichten vom Friedensland - Januar 2007). 

Ja und nach ein paar Tagen kam ich dann zur Welt - auf warmem Stroh in einem wunder-wunderschönen Stall! Wäre meine Mutter nicht gerettet worden, hätten mich nach meiner Geburt Eiseskälte und Schneesturm erwartet. Ich wäre aus dem warmen Bauch meiner Mutter mitten in den eisigen Schnee geplumpst...


Diese ganze Geschichte erzähle ich vor allem aus einem Grund: Um mich von Herzen bei Ihnen zu bedanken! Denn die Tierfreunde der Internationalen Gabriele-Stiftung haben uns Schafen erzählt, dass dieses wunderschöne Land, auf dem wir wohnen dürfen, das »Bethlehem-Land« heißt, oder auch »Das Land des Friedens« und dass viele Menschen, z.B. Sie, durch Ihre Gabe ermöglicht haben, dieses Land mit all seinen Weiden, Wäldern, Hecken und Unterständen aufzubauen und für unseren Unterhalt zu sorgen. Das alles ist, wie wir gehört haben, nämlich sehr aufwändig, und man braucht erhebliche finanzielle Mittel.

Wir Schafe kennen uns zwar mit solchen Dingen nicht so gut aus - aber wir sind unendlich dankbar, einen schönen, warmen Stall bewohnen zu dürfen. Wir haben reichlich Fläche zum Liegen, alles ist mit frischem Stroh ausgekleidet, es gibt Futterkrippen mit köstlichem Heu und immer sauberes Wasser. Und wir können ins Freie auf große Weiden gehen und dort grasen, wann immer wir möchten.


Für mich, die ich noch sehr klein bin und noch kein so warmes Fell habe, haben die Menschen in unserem Stall ein Ding aufgestellt, das sie »Heizkörper« nennen. In der Nähe dieses Heizkörpers ist es kuschelig warm und ich schmiege mich oft daran oder liege daneben. Und stellt euch vor: Die Tierbetreuer haben mir sogar extra eine Strohburg gebaut, auf der ich herumklettern und toben kann. Das macht riesigen Spaß! Noch lustiger wäre es natürlich, wenn ich noch einen oder zwei Spielgefährten hätte. Aber wisst ihr was? Das dauert gar nicht mehr lange! Meine Mutter hat mir erzählt, dass in unserer Herde bald noch ein paar Schafkinder zur Welt kommen. Darauf freue ich mich schon sehr!

Liebe Menschen! Wir Tiere haben auf dieser Erde nicht viele zweibeinige Freunde. Die meisten Menschen wollen uns aufessen. Nur wenige erkennen unser wahres Wesen und schenken uns ihre Freundschaft - so wie Sie! Wir wissen, dass wir unser Leben in Würde und Freiheit, unser Leben auf dem Friedensland, auch Ihnen zu verdanken haben.

Nochmals von Herzen Ihnen ein großes

Dankeschön!

 

Elchine

(stellvertretend für alle Bewohner des neuen Bethlehem-Stalls)



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