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3. Ausgabe Werden auch |
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Aktuelle Ausgabe 2/2009
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Ein vierbeiniges Findelkind ist auf dem Land des Friedens eingetroffen: Mosene. Mosene ist ein kleines Rehkitz. Es war höchstens 2-3 Tage alt, als es von Spaziergängern mitten auf einem Fahrradweg gefunden wurde.
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Die Spaziergänger wussten, dass man kleine Rehkinder nicht einfach mitnehmen darf, weil oft die Mutter noch in der Nähe ist und sich darum kümmert, sobald die Menschen weg sind. So schützten sie das kleine Rehkitz mit Zweigen und Ästen, damit ihm dort mitten auf dem Weg nichts zustößt – und warteten.
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Als am Abend immer noch keine Mutter in Sicht war, riefen die Tierfreunde die Polizei und – so lautet die Vorschrift – auch einen Jäger. Der Jäger schlug vor, das Rehkind zu erschlagen – außer, die Finder würden sich des Tieres annehmen. Das taten sie auch.
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Da es sehr schwierig ist, ein Rehkind in der eigenen Wohnung durchzubringen, wandten sie sich an die Internationale Gabriele-Stiftung und brachten das kleine Kitz auf das Land des Friedens. Mosene war schon sehr schwach, hatte Untertemperatur und trank kaum etwas.
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Doch dank Wärmflasche, Infusionen und dem Bemühen, dem kleinen Tierlein rund um die Uhr alle 2-3 Stunden ein wenig Milch einzuflößen, überlebte es.
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Heute ist Mosene über den Berg. Sie nimmt zu, trinkt freudig aus dem Fläschchen und knabbert schon etwas Erde. Sie ist ein frohes, kleines Rehkitz und gewinnt langsam Vertrauen zu ihren großen zweibeinigen Freunden. Nun sind wir auf der Suche nach einem zweiten Rehfindelkind, damit Mosene Gesellschaft hat.
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Ein weiterer Neuzugang auf dem Land des Friedens für gerettete Tiere ist eine kleine Herde Merino-Schafe. Ihr Besitzer ist ein langjähriger Hobbytierhalter gewesen, der sich von den Schafen das Gras auf seinem Grundstück kurzhalten ließ und immer wieder eines zum Schlachten gab.
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Genau das brachte er eines Tages nicht mehr übers Herz: „Ich weiß, dass die Tiere eine Seele haben...“ Er wollte, dass die Tiere am Leben bleiben – und brachte sie auf das Land des Friedens. Die 6 erwachsenen Tiere und das kleine Merino-Lämmchen haben sich schon gut eingelebt und warten nun dringend auf Pateneltern
Helfen Sie mit durch eine Tierpatenschaft! Vielen Dank!
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Und schließlich sind 12 Igel in den Biotopverbund auf dem Friedensland umgesiedelt: Ihr Lebensraum war unmittelbar neben einem Flughafen gelegen, der nun erweitert werden sollte.
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Als die Bulldozer anrückten, schritten einige Tierfreunde beherzt zur Tat und sammelten die verängstigten Tiere ein. Auf Umwegen fanden sie den Weg auf das Friedensland, wo sie sich nun in den unzähligen Hecken und Waldstücken tummeln und ihre neue Freiheit auf einem sicheren Stück Land genießen.
Allein durch die Unterstützung tierliebender Menschen ist es uns möglich, Tieren auf dem Friedensland eine Heimat zu geben und neue Lebensräume für Tiere zu schaffen. Alle Herzensgaben, die Tierfreunde aus aller Welt zusammentragen, kommen unmittelbar den Tieren zugute. Möchten auch Sie helfen? "Schon 1,- Euro hilft!".
Die Tiere danken es Ihnen.
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