Silia hilft mit beim Aufbau der Reh-Heimat



Silia hilft mit beim Aufbau der Reh-Heimat Ein Tierbetreuer berichtet: »Wie Tiere untereinander kommunizieren und auch uns Tierbetreuern helfen wollen, konnten wir erleben, als im Herbst drei Rehkitze auf das Land des Friedens gebracht wurden.
Wie alle Rehkinder, die eines Tages wieder in die Freiheit entlassen werden sollen, kamen sie in die „Reh-Heimat“. Dort wohnten schon - die Rehkinder Alene und Alano - und ganz in der Nähe lebt auch Silia, das allererste Rehkitz.



Sie wurde als verletztes Waisenkind auf dem Land des Friedens aufgenommen und ist heute erwachsen. Da die drei neuen Rehe das Umfeld noch nicht kannten und auch ich als Tierbetreuer ihnen fremd war, sind sie immer sofort weggelaufen, wenn ich zum Füttern kam.

 

 



Und Alene und Alano, die ja schon einige Monate auf dem Land des Friedens leben, sind vor lauter Schreck einfach mitgelaufen. Es schien wie klar ausgemacht: „Wenn ein Zweibeiner kommt, springen wir Rehe weg.“ Das war natürlich sehr schade. Denn unser Anliegen ist es ja, Tieren zu zeigen, dass es auch Menschen gibt, denen sie vertrauen können.



Dass sie erfahren, dass auf dem Land des Friedens die Menschen ihre Freunde sind. Ich wusste keinen Rat und habe meine Sorge mit Silia geteilt, die im oberen Bereich der Reh-Heimat lebt. Ich erzählte ihr, dass die kleinen Rehe immer vor mir weglaufen, und dass es schön wäre, sie würden Vertrauen fassen.



Einige Tage später, als ich wieder zum Füttern kam, hörte ich ein leises Fiepsen im Wald. Ich folgte dem Geräusch und kam zum Weidezaun der Saler-Rinder, der Silias Rehbereich von dem der jungen Rehe trennt. Dort sah ich Silia, die aufgeregt am Zaun entlang lief.



Ich fragte sie, ob irgendetwas nicht stimmt und kletterte über den Zaun, um zu sehen ob ich ihr helfen könnte. Aber sie war unversehrt und wohlauf. Als ich mich von Silia verabschiedete, um wieder in den unteren Bereich der Reh-Heimat zu gehen, folgte sie mir zielsicher und wich nicht von meiner Seite, bis wir den langen Weg durch den Wald zum Bereich der Kleinen zurückgelegt hatten.



Jetzt erst merkte ich: Nicht Silia brauchte Hilfe, sondern ich. Das hat sie offenbar genau gespürt. Während ich also den Kitzen Futter brachte und ihre Tränken füllte, blieb sie die ganze Zeit an meiner Seite - so als wolle sie den Neuen zeigen, dass sie keine Angst vor mir zu haben brauchen.



Und so machte sie es einige Tage. Heute ist es so: wenn ich zum Füttern gehe, springt Silia freudig auf mich zu, und die „Neuen“, kommen jedesmal ein Stückchen näher ...«

"Schon 1,- Euro hilft!"

Allein durch die Unterstützung tierliebender Menschen ist es uns möglich, Tieren auf dem Land des Friedens eine Heimat zu geben und neue Lebensräume für Tiere zu schaffen. Alle Herzensgaben, die Tierfreunde aus aller Welt zusammentragen, kommen unmittelbar den Tieren zugute. Möchten auch Sie helfen? "Schon 1,- Euro hilft!".

 

Die Tiere danken es Ihnen.