Weltweit: Internationale
Gabriele-Stiftung



Kuratoren der Internationalen Gabriele-Stiftung aus aller Welt kommen immer wieder auf dem Land des Friedens zusammen - zum Pilotprojekt im Herzen Europas, zur Quelle. Was sie sehen und erleben, tragen sie in ihre Länder. So entsteht weltweit friedvolles Land für Mensch, Natur und Tiere.


Baumschule in Kenia

Die Vertreter der Internationalen Gabriele- Stiftung in Kenia arbeiten bei vielen Projekten eng mit der kenianischen Regierung zusammen, welche die vielfältigen Aktivitäten für Natur und Tiere gut heißt und unterstützt, z.B. die Auffors tung von Bäumen, die in dieser von extremer Trockenheit betroffenen Region weiterer Versteppung entgegenwirkt. Viele Jugendgruppen sind in diese wertvolle Arbeit einbezogen. Sie pflanzen immer mehr Bäume und ermutigen die Menschen in den Dörfern, ebenfalls Bäume zu pflanzen. Mit einem „Baum-Pflanz-Club“ versuchen sie auch Schulkindern ein Bewusstsein für den Naturschutz zu vermitteln.

 


In einem eigens gebauten
Unterstand finden Tiere in
Not Nahrung und Fürsorge

Und obwohl die Sorge um die eigenen Familien wegen der schlimmen Dürre und vieler Missernten groß ist, gelingt es den Freunden der Internationalen Gabriele-Stiftung in Kenia, auch den Tieren zu helfen: Sie behandeln kranke Tiere und sorgen für Tiere in Not. Beim Treffen der Kuratoren auf dem Land des Friedens berichtete Harun Oywang aus Kenia:
Ich bin der glücklichste Mensch hier auf dieser Erde. Der Grund ist, dass das, was ich gesehen und erlebt habe, weit über mein Fassungsvermögen hinausgeht. Als wir gestern auf dem Land des Friedens waren, sind mir immer wieder ein oder zwei Katzen begegnet. Obwohl sie uns nicht kannten, sind sie auf uns zugeeilt. Dies zeigt mir, dass die Kommunikation auf dem Land des Friedens sehr gut aufgebaut ist. Ich weiß, dass es nicht leicht ist, das herbeizuführen, aber es ist die Arbeit in Einheit. Ich bin sicher, wenn ich in mein Land zurückkehre, werde ich mein Bestes geben, mit Gottes Hilfe die Internationale Gabriele-Stiftung weiter zu fördern.

In der Demokratischen Republik Kongo hat sich der Kurator der Internationalen Gabriele- Stiftung, zur Aufgabe gemacht, die Baumrodungen in seinem Land zu stoppen, und versucht, die Politiker für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren. Beim Treffen der Kuratoren berichtete er an einem gemeinsamen Abend, wie das gemeinsame Ziel die Kuratoren aus allen Ländern verbindet und eint:

In Afrika ist es so, dass sich das Dorf am Abend um das Feuer herum versammelt; da wird gesungen und getanzt, oder man erzählt sich Geschichten und Ged ichte. Um dieses Feuer versammeln sich Menschen aus einem Stamm, aus einer Familie, alle fühlen sich vereint. Gestern Abend, als wir Kuratoren uns alle auf dem Land des Friedens versammelt haben, habe ich noch tiefer als jemals zuvor diese innere Verbindung unter uns gespürt. Jeder von uns hat das so empfunden, hauptsächlich sicher wir, die wir von weiter weg, aus Afrika oder sonst wo kommen.

Internationale Kuratoren
auf dem Land des Friedens



Unterwegs im Biotopverbund...



...mit seinen
Tier-Beobachtungsständen



Kuratoren bei der Baumpflanzung...



... und beim Klauenschneiden

Weltweit - Internationale Gabriele-Stiftung


Im Senegal vermitteln der Kurator der Internationalen Gabriele-Stiftung und einige Freunde den Menschen, wie Landwirtschaft in Einheit mit der Natur und den Tieren nach dem Vorbild des Friedfertigen Landbaus möglich ist. Zu Wochenendseminaren laden sie Menschen aus jeweils verschiedenen Dörfern und Regionen ein und zeigen ihnen, wie man die Felder mit Pflanzensud und Pflanzenextrakten stärken kann, anstatt chemische Düngemittel zu benützen, wie man kompostiert und was es heißt, die Erde und ihre Früchte mit Respekt zu behandeln. So zieht diese neue, friedfertige Art der Landwirtschaft immer weitere Kreise.

 


Auch Jugendliche haben im Senegal Feuer gefangen für Natur und Tiere. Sie haben einen „Club der Naturfreunde“ gegründet, und es gelingt ihnen mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen, die Bevölkerung für das Schicksal der Tiere zu sensibilisieren.


Der Kurator aus Senegal
konnte eine Ziegenherde
vor einer Überschwemmung
retten und an Menschen
vermitteln, bei denen sie es
gut haben.

Beim diesjährigen Treffen der Kuratoren berichtete Jean Sadio Sibity aus Senegal:
In der Schule, in der ich tätig bin, hängen immer wieder Plakate: „Du sollst nicht töten.“ Ein Schüler hat berichtet, dass sein Vater ein großer Jäger ist und ihn bisher immer in den Busch auf die Jagd mitgenommen hat. Doch eines Tages sagte er seinem Vater: „Wir haben heute etwas gelernt, das heißt: „Du sollst nicht töten.“ Der Vater hat gesagt: „Diese Lektion ist für euch Kinder gedacht, aber nicht für mich!“ An dem Tag ist der Vater allein zur Jagd gegangen. Als er zurückkam, war er ohne Beute und sagte zu seinem Sohn: „Also, die Lektion habe ich jetzt gelernt!“


Tiere wissen, wem sie
vertrauen können. So
lassen sich die Schafe
auf dem Land des Frie-
dens gerne auch einmal
von Jean Sadio Sibity,
dem Kurator aus Senegal,
in ihren Unterstand bringen

Eine zweite Erfahrung ist: In unserer Stadt gibt es zwei Stämme. Sie haben keinerlei Kontakt miteinander, und es gibt viele gegenseitige Vorurteile. In der Schule bringen wir den Kindern die urchristliche Lehre des Jesus von Nazareth nahe, wie sie heute durch das Prophetische Wort, durch Gabriele, erneut gelehrt wird. Wir sagten den Kindern: „Wir sind alle ein Volk, wir gehören zusammen, und die Schule soll euch verbinden.“ Die Kinder haben die Botschaft sehr gut verstanden, und sie haben mehr und mehr zusammengefunden. Die Eltern waren zunächst verärgert, aber bald haben sie gemerkt: Es bringt gute Früchte. So hat die Kommunikation unter den Kindern Wellen geschlagen und hat in den letzten Jahren auch die Erwachsenen zusammengebracht. Ein muslimischer Imam hat mich daraufhin gebeten, Gabriele auszurichten, dass diese urchristliche Lehre es geschafft hat, Menschen zu verbinden, die vorher zerstritten waren. Er sagte: „Sie ist wirklich die Prophetin Gottes.“ Er hatte mich ausdrücklich gebeten, das weiterzugeben und auszurichten...

 


Im „Club der Naturfreunde“ setzen sich Schulkinder im Senegal nach dem Vorbild der Internationalen Gabriele-Stiftung für Natur und Tiere ein. Sie nehmen die Zehn Gebote Gottes und auch die Lehren des Jesus, des Christus, ernst. So animieren sie auch die Erwachsenen, keine Tiere zu töten, und haben es zudem geschafft, zwei verfeindete Stammesgruppen zu einen...

Weitere Berichte der Kuratoren aus aller Welt


Kuratorin Theresa Acosta, Peru: „Wir klären die Öffentlichkeit über das Leid der Tiere auf und bieten vegetarische Kochkurse an. Die Menschen beginnen, das Leben der Tiere zu achten.“

 


Kurator Edward Wuj, Polen: „Wir haben auf einer Fläche von 10 ha mit Dreifelderwirtschaft nach dem Vorbild des Friedfertigen Landbaus begonnen. In der Nähe des Feldes besitzen wir ein kleines Stück Wald. Dort haben wir Futterstellen für Wildtiere eingerichtet.“

 


Kurator Phillip Bunhu, Zimbabwe: „Wir haben Land gepachtet und betreiben Gemüse-Anbau. Immer mehr Menschen schauen, was wir tun, denn die Umstände in unserem Land sind sehr schwer; viele kämpfen ums Überleben. Es ist eine Freude, das Land zu bestellen, damit sich das Leben in der Einheit mit Natur und Tieren immer mehr verbreitet.