Einzigartige Artenvielfalt
auf dem Land des Friedens
Das Land des Friedens ist zu einer Zufluchtsstätte für Tiere geworden. So wird jeder Besucher feststellen, dass die Zahl der Tiere stetig wächst, und kann sich an den vielen Vögeln, den Rehen, Feldhasen, Schmetterlingen und allerlei anderen Tierarten erfreuen. Im Jahr 2010 hat die Internationale Gabriele-Stiftung für einige Arten - für Vögel, Schmetterlinge und Fledermäuse - detaillierte Bestandserhebungen in Auftrag gegeben, um die außergewöhnliche Artenvielfalt von unabhängigen Experten bestätigt zu wissen. Die Auswertungen liegen nun vor - und die Ergebnisse sind bei allen drei Untersuchungen herausragend!
Das beweist auch: Die Wiedergutmachung an Natur und Tieren, die der Gottesgeist durch Seine Prophetin und Botschafterin Gabriele in dieser Zeit eingeleitet hat, wird mehr und mehr sichtbar.
Auszüge aus den erstellten Gutachten finden Sie auf dieser Seite.
Vögel
Die Untersuchung des Vogelbestands brachte eine übergroße Artenvielfalt zutage:
„Im Untersuchungsgebiet, einschließlich seiner Randbereiche, konnten bei den durchgeführten Freilanderhebungen insgesamt 88 Vogelarten registriert werden. Davon können 69 als Brutvogel, 11 als Nahrungsgast und 8 ausschließlich als Durchzügler gewertet werden. In der Roten Liste Bayerns werden 21 der nachgewiesenen Brutvogelarten geführt. Dies sind:
Stark gefährdet: Wendehals
Gefährdet: Baumpieper, Bluthänfling, Feldlerche, Gartenrotschwanz, Grauspecht, Rebhuhn und Schafstelze
Vorwarnliste: Feldsperling, Goldammer, Grünspecht, Hohltaube, Klappergrasmücke, Kuckuck, Mittelspecht, Pirol, Rauchschwalbe, Schwarzspecht, Turteltaube, Wachtel und Waldohreule.
Des Weiteren gelten nach dem Bundesnaturschutzgesetz neun der Brutvogelarten als streng geschützt.“
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Prof. Dr. Peter Berthold, führender Ornithologe und em. Leiter des Max-Planck-Instituts für Ornithologie, schrieb in seiner Beurteilung unter anderem:
„Die Vogelwelt des Hofgutes Terra Nova ist im Hinblick auf die Artenvielfalt und die Individuenzahl zumindest in Deutschland, wahrscheinlich sogar in Mitteleuropa, einzigartig. Um auf einer Fläche von gerade einmal rund 300 ha 10 Brutpaare Baumpieper, 6 Paare Bluthänflinge, 27 (!) Paare Dorngrasmücken, 55 von der Feldlerche und 116 vom Feldsperling, dazu 95 Paare Goldammern, 7 Paare Klappergrasmücken, 9 Paare Neuntöter, dazuhin – wenn auch in geringerer Zahl – brütende Fitislaubsänger, Gartenrotschwänze, Grauspechte, Hohltauben, Pirole, Rebhühner, Schafstelzen, Turteltauben und Wendehälse anzutreffen, muss man weit reisen. (...)
Gründe dafür sind die ökologisch ausgerichtete Landwirtschaft und die große Zahl biologisch höchstwertiger Feldhecken, beide mit optimalem Nahrungsangebot. Dieses einzigartige Vogelparadies muss natürlich unter allen Umständen erhalten werden, vor allem auch deshalb, weil es wahrscheinlich unersetzlich ist.
Würde man heute beginnen, in Nachbarregionen entsprechende ökologische Bedingungen herzustellen, ist höchst fraglich, ob die Regenerationsfähigkeit des Umlandes noch ausreichen würde, derartige Vogelbestände wieder aufzubauen.“
Download der gesamten Bestandsaufnahme aus dem Jahr 2010
Schmetterlinge
Jochen Walz, Dipl.-Geograph - Freier Ökologe, Schmetterlingsexperte schrieb in seinem Tagfaltergutachten:
„Mit insgesamt 50 Tagfalterarten, wovon 22 Arten auf der bayerischen und deutschen Roten Liste stehen, und insgesamt 30 Arten, die als wertgebend zu bezeichnen sind, ist sowohl die absolute Anzahl an Tagfalterarten als auch die Anzahl an gefährdeten und besonders geschützten Arten als sehr hoch einzustufen.“
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Download der gesamten Untersuchung der Tagfalter aus dem Jahr 2010
„Die naturnahe, ökologische Landbewirtschaftung bedingt auch auf lange Sicht einen Fortbestand des oben angeführten Artenreichtums auf großer Fläche und lässt sogar eine Zunahme an Arten und Individuen erwarten. (...)
Damit ist das Gebiet auch von großem wissenschaftlichen Wert, da dieser Prozess unbedingt dokumentiert werden sollte und das Gebiet Modellcharakter für weitere Renaturierungs- und Extensivierungsprojekte haben könnte. Eine entsprechend reich strukturierte und extensiv bewirtschaftete Acker-Wiesen-Landschaft mit einer Größe von etwa 140 ha lässt sich in Bayern und auch in Deutschland nur schwer finden und ebenso einen entsprechenden Reichtum an gefährdeten Arten in entsprechenden Kulturlandschaften, der sonst nur in Naturschutzgebieten anzutreffen ist.“
Fledermäuse
Bei der Fledermaus-Untersuchung auf dem Land des Friedens konnten insgesamt 9 Arten nachgewiesen werden:
- Abendsegler
- Bechsteinfledermaus
- Breitflügelfledermaus
- Bartfledermaus
- Mausohr
- Kleiner Abendsegler
- Mopsfledermaus
- Wasserfledermaus
- Zwergfledermaus
Max Jakobus, Dipl.-Biologe schrieb in der Bewertung unter anderem:
„Alle Fledermausarten zählen laut Bundesnaturschutzgesetz zu den besonders oder streng geschützten Arten. Dadurch gelten die Zugriffs- und Störverbote sowie Besitz und Vermarktungsverbote. Drei der im Untersuchungsgebiet nachgewiesenen Arten sind Arten, die in Anhang II der FFH- Richtlinie aufgeführt sind: Bechsteinfledermaus, Mausohr und Mopsfledermaus. Diese Arten sind von gemeinschaftlichem Interesse, für deren Erhaltung besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen. Das Untersuchungsgebiet stellt mit seinen vielschichtigen Habitaten einen idealen Lebensraum für Fledermäuse dar.“
Download der gesamten zoologischen Untersuchung der Fledermäuse aus dem Jahr 2010
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... bei Vögeln, Schmetterlingen und Fledermäusen.
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Info-Broschüre, 5. Ausgabe
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